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LebensBlicke
Stiftung Früherkennung Darmkrebs
Wenn ein Jahr lang pro Woche zwei vollbesetzte Jumbojets abstürzten, entspricht das der Zahl der Darmkrebstoten in Deutschland im gleichen Zeitraum.
Mit etwa 73.000 Neuerkrankungen (2004) und etwa 26.000 Todesfällen (2007) allein in Deutschland sind kolorektale Karzinome die zweithäufigste Todesursache bei bösartigen Tumoren.
Maßnahmen zur Vermeidung und Früherkennung in Anspruch nehmenSeit mehr als zehn Jahren setzt sich die Stiftung LebensBlicke mit Sitz in Ludwigshafen dafür ein, die Maßnahmen zur Vermeidung und Früherkennung von Darmkrebs stärker in Anspruch zu nehmen. Seit 2001 wird die Stiftung LebensBlicke durch den Förderverein Stiftung LebensBlicke e. V. unterstützt.
Die Stiftung verwirklicht ihre Aufgabe insbesondere durch
- Öffentlichkeitsarbeit
- die Etablierung von Regionalbeauftragten als Ansprechpartner vor Ort in "Außenstellen der Stiftung"
- die Herausgabe von Publikationen
- die Unterstützung von Darmkrebsfrüherkennungsaktionen bei Unternehmen/Organisationen
- die Förderung und Durchführung von Veranstaltungen
- Schulungen
- Seminaren
- Symposien / Tagungen
- Benefizveranstaltungen u. Ä.
- Unterrichtung der Öffentlichkeit und Fortbildung der Ärzte über Maßnahmen der Darmkrebsvermeidung und -früherkennung
Die Stiftung LebensBlicke
Gegründet wurde die Stiftung LebensBlicke 1998 auf Initiative von
Prof. Dr. med. Jürgen F. Riemann, dem damaligen Direktor der Medizinischen Klinik C am Klinikum Ludwigshafen/Rhein. Das Stiftungskapital betrug bei der Gründung 100.000 DM und konnte durch verschiedene Aktivitäten (zum Beispiel Aktion "1000-mal-1000", Geburtstage und Jubiläen) und Zustiftungen durch den Förderverein auf heute knapp 205.000 Euro erhöht werden.
1998 erkrankten in Deutschland 57.000 Personen an Darmkrebs, 30.000 starben daran. Die Stiftung hat sich damals das Ziel gesetzt, die Zahl der Darmkrebstoten bis zum Jahr 2010 auf die Hälfte zu senken, d. h., 15.000 Menschenleben pro Jahr zu retten.
Wichtige Voraussetzung für eine Heilung ist eine frühe Diagnose. Die Zahl der jährlichen neu entdeckten Darmkrebserkrankungen steigt, zurückzuführen auf die vermehrt in Anspruch genommene Früherkennung, und geht einher mit der oft lebensrettenden Diagnosestellung in einem früheren Stadium der Erkrankung.
Preis für erfolgreiche und innovative Motivations-MaßnahmenBereits zum zweiten Mal verleiht die Stiftung LebensBlicke gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. 2009 den Darmkrebs-Kommunikationspreis für erfolgreiche und innovative Motivations-Maßnahmen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Von besonderer Bedeutung im Kampf gegen Darmkrebs und für eine Bewältigung des Lebens mit Krebs sind seit vielen Jahren Initiativen von Einzelpersonen, Vereinen und Stiftungen. Mit der Ausschreibung soll insbesondere eine engagierte Arbeit gewürdigt, kreative Lösungsansätze einem breiteren Publikum vorgestellt und neue Ansatzpunkte für eigenes Engagement in der Zukunft identifiziert werden.
Die Stiftung und der Förderverein sind gemeinnützig und arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich.