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Kindernothilfe fördert Straßenmädchen auf den Philippinen

 
Region:Philippinen, Asien
Thema:Kinderrechte
Mädchen fördern
Straßenkinder
Laufzeit:01/2006 - 
Initiator:Kindernothilfe e.V.
Standort:Standort - Google Earth
Kindernothilfe fördert Straßenmädchen auf den Philippinen
 

Projektziel:

 

Alternatives Lernprogramm (Projekt 29511/AA/12) 


Leben auf der Straße

Armut, körperlicher oder sexueller Missbrauch gehören zu den häufigsten Gründen, warum Kinder von zu Hause fortlaufen. Auf sich allein gestellt hoffen sie, ein besseres Leben zu finden. Doch das Leben auf der Straße birgt viele Gefahren: Schnell geraten die Mädchen in den Teufelskreis von Gewalt und Prostitution. Da sie meist keine Schule besuchen, haben sie wenig Chancen, je wieder in ein geregeltes Leben zurückzufinden.

        

Alternatives Lernprogramm für Straßenmädchen

Der erste Schritt der Projektarbeit ist die Kontaktaufnahme zu den Straßenkindern durch erfahrene Sozialarbeiter, die nach und nach das Vertrauen der Mädchen gewinnen. Die Kinder sind Erwachsenen gegenüber sehr misstrauisch - die Projektmitarbeiter müssen den Kindern erst beweisen, dass sie sie nicht ausbeuten, nicht schlagen oder verhaften wollen. Erst dann versuchen sie vorsichtig, die Mädchen  für das alternative Lernprogramm zu gewinnen: Im Unterricht lernen die Kinder Rechnen und Schreiben. Darüber hinaus werden sie über die Gefahren von HIV/Aids, Drogen und Alkohol aufgeklärt und erhalten regelmäßige Mahlzeiten und saubere Kleidung. Freizeitaktivitäten und Ausflüge ergänzen die Projektarbeit, durch die langfristig bis zu 2.000 Kinder, vor allem Mädchen, erreicht werden. Viele haben auf der Straße schreckliche Erfahrungen gemacht. Für sie ist eine psychologische Hilfestellung besonders wichtig: Regelmäßig nehmen die Mädchen an Beratungsgesprächen und Einzel- oder Gruppentherapien teil. In der Projekteinrichtung ist immer jemand für sie da, der ihnen zuhört.

                        
Rückkehr in ein geregeltes Leben
Die Projektmitarbeiter überzeugen die Kinder, ihr Leben auf der Straße aufzugeben und entweder übergangsweise  in ein Rehabilitationszentrum zu ziehen oder zu ihren Familien zurückzukehren. Durch den Unterricht in der Projekteinrichtung sind die Mädchen gut vorbereitet, um  eine normale Schule zu besuchen oder eine Berufsausbildung zu beginnen. Über 20 Mädchen werden jedes Jahr zu Gesundheitsberaterinnen ausgebildet. Nach ihrer Ausbildung unterstützen sie die Projektmitarbeiter, andere Straßenkinder über Gesundheits- vorsorge und HIV/Aids aufzuklären.
 

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Ihre Meinung:

Fragen und Antworten
FrageErfüllt die Projektdarstellung Ihre Ansprüche an eine gute Dokumentation?
 Ja
 Sie hat mein Interesse geweckt
 Ich hätte gerne mehr erfahren
FrageKönnen Sie sich mit den sozialen Zielen des Projekts identifizieren?
 Ja
 Ich würde es sogar unterstützen
 Eigentlich nicht
FrageSollte soziales Engagement eher im Stillen wirken?
 Gerade dafür muss man werben
 Gut ist, was mehr bewegt
 Ja

 

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