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Anti-Malaria-Projekt in Tansania

 
Region:Tansania, Vereinigte Republik, Afrika
Thema:Gesundheitsvorsorge
Krankheiten bekämpfen
Laufzeit:08/2009 - 
Initiator:LandsAid e.V. - Gemeinsam helfen
Standort:Standort - Google Earth
Anti-Malaria-Projekt in Tansania
 

 


Moskitonetze für Schwangere und Kleinkinder in Tansania


Tansania ist nach wie vor eines der ärmsten Länder der Welt. Fast 90 Prozent der Bevölkerung lebt in Armut. Grund dafür sind unter anderem das hohe Bevölkerungswachstum, wiederkehrende Dürren und die Leistungsschwäche der öffentlichen Verwaltung.

Ein großes gesundheitliches Problem: Malaria
Neben HIV ist Malaria in Tansania das größte gesundheitliche Problem: Alle fünf Minuten stirbt dort ein Kind an den Folgen einer Malaria-Infektion. Die meisten sind unter fünf Jahre alt. Weltweit infizieren sich jedes Jahr über 250 Millionen Menschen. Etwa 1 Million davon sterben. Frauen in der Schwangerschaft sind besonders gefährdet. Eine Infektion mit Malaria birgt ein hohes Risiko für Mutter und Kind.

Auf Grund des Klimawandels wandert die nachtaktive Anopheles-Mücke, die die Krankheit überträgt, nun auch in geografisch höher gelegene Gebiete Tansanias wie die Mbeya Region. Die Bergbevölkerung besitzt keinerlei Immunität. Die Gefahr, an der gefährlichen Tropenkrankheit zu sterben, ist sehr hoch. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nachgewiesen, dass mit Insektiziden behandelten Moskitonetze die effektivste Form der Malariavorbeugung sind: In gebieten, in denen sie verteilt wurden, ging die Rate der Erkrankungen um bis zu 50 Prozent, die Sterberate bei Kleinkindern um bis zu 30 Prozent zurück.

                                             

Das Anti-Malaria-Projekt

Das Isoko Distict Krankenhaus ist oft die einzige Anlaufstelle für Patienten in der armen, entlegenen Bergregion Ileje im Süden Tansanias.

Die Hofstettener Ärzte Dr. Susanne Holtz-Joas und Dr. Albert Joas werden im August und September 2009 für LandsAid die Mbeya Region bereisen, um ein Anti-Malaria-Projekt zu starten. „Wir haben dort drei Jahre lang das Isoko-Krankenhaus geleitet und kennen die Situation gut“, erklärt Dr. Susanne Holtz-Joas, die selbst Mitglied von LandsAid ist. Die beiden werden die Verteilung der mit Insektiziden behandelten Moskitonetze gemeinsam mit lokalen Helfern organisieren.

„Die Netze werden wir in Tansania einkaufen, um die nationale Wirtschaft zu unterstützen“, versichert Dr. Susanne Holtz-Joas. Allein mit der Anwendung der Schutznetze könne die Kindersterblichkeit für Kinder unter 5 Jahren enorm gesenkt werden. LandsAid will schon im Herbst einen weiteren Mediziner nach Tansania entsenden, um das Projekt fortzuführen.

Susanne Holtz-Joas und Albert Joas berichten in einem Online-Tagebuch über ihr Projekt.


Für nur zehn Euro sichert LandsAid jedem Spender zu, in Tansania mindestens ein Moskitonetz zu erwerben und zu verteilen. Wer mehrere Netze finanziert, kann vielleicht einer ganzen Familie großes Leid ersparen.
 

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 Ich würde es sogar unterstützen
 Eigentlich nicht
FrageSollte soziales Engagement eher im Stillen wirken?
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