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"1000 Leben retten"

 
Region:Hessen, Deutschland
Baden-Württemberg, Deutschland
Rheinland-Pfalz, Deutschland
Thema:Aufklärung
Laufzeit:01/2010 - 12/2012
Initiator:LebensBlicke
"1000 Leben retten"
 

 


                                                    

                             Darmkrebsvorsorge-Aktion
                             

                                 "1000 Leben retten"


Am 5. November 2009 fiel im Marriott Hotel in Heidelberg der Startschuss für die Darmkrebsvorsorge-Aktion "1000 Leben retten". Initiatoren der Aktion sind die Stiftung LebensBlicke,  die Metropolregion Rhein-Neckar, der BVMW (Bundesverband mittelständische Wirtschaft) sowie das Gesundheitsnetz Rhein-Neckar Dreieck e.V.

              
Das Gruppenfoto zeigt die Projektmitglieder sowie den Schirmherrn Dr. h.c. Manfred Lautenschläger (4.v.r.). v.l.n.r.: Dr. Dirk Wuppermann (Förderverein Stiftung LebensBlicke e.V.), Dr. Uschi Wuppermann (Stiftung LebensBlicke), Dr. Claus Köster (Gesundheitsnetz Rhein-Neckar Dreieck), Heinz Bommersheim (BVMVV), Prof. Dr. Jürgen F. Riemann (Stiftung LebensBlicke), Iris Lepel (Stiftung LebensBlicke), Dr. h.c. Manfred Lautenschläger, Hugo Strotmann (Stiftung LebensBlicke), Henry Schneider (Agentur 100SEE Communication, Josej Stumpf (BVMVV).

Die Schirmherrschaft für die Kampagne haben Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen und Vorsitzende des Verbands Region Rhein-Neckar sowie Dr. Manfred Lautenschläger, Mitbegründer des Unternehmens MLP und Vorsitzender der Manfred Lautenschläger Stiftung übernommen.

Das Ziel

Die Stiftung LebensBlicke hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden drei Jahren 1.000 Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar vor dem Darmkrebstod zu bewahren. In das Präventionsprojekt "1000 Leben retten" sollen Firmen, Kommunen, Kliniken und Organisationen aus der Großregion mit 2,4 Millionen Einwohnern einbezogen werden.

Grundlage für das Projekt sind die Kalkulationen von Dr. Dirk Wuppermann, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins Stiftung LebensBlicke: In der Rhein-Neckar-Region erkranken pro Jahr etwa 2.000 Menschen an Darmkrebs und über 750 sterben daran. Geht man auf dieser Grundlage von 2.250 Todesfällen in den kommenden drei Jahren aus, sollen mit dem Projekt 1.000 davon verhindert werden.

Der erste Schritt: Einbeziehung von Organisationen und Firmen

Die Aktion wird in der ersten Phase Mitarbeiter von Organisationen unterschiedlichster Art und Firmen unterschiedlichster Größe ansprechen. Die Stiftung LebensBlicke hat ihre Präventionsstrategie weiterentwickelt: "Wir wollen weg von von dem Image, dass jeder denkt, Darmkrebsvorsorge bedeutet Darmspiegelung", sagte Dr. Wuppermann der "Ärzte-Zeitung".

Die Stiftung hat einen Fragebogen zum Selbsttest des persönlichen Risikos entwickelt. Er enthält fünf einfache Fragen und ist in einer Minute auszufüllen. Aus den Antworten geht hervor, ob jemand zur Risikogruppe gehört oder nicht. Nur die Mitarbeiter selber wissen um ihre Antworten, alles bleibt anonym. 57 Prozent der Teilnehmenden scheiden an dieser Stelle schon aus. Ein kleinerer Teil der Risikogruppe geht aus medizinischen Gründen direkt zur Darmspiegelung. "Damit hat der Arbeitgeber nichts zu tun, das übernimmt die Krankenkasse."  28 Prozent der Mitarbeiter, so sagt die Statistik, sollten nach ärztlichem Befinden aber einen Test auf Blut im Stuhlgang machen (FOBT). Den können Arbeitgeber für rund 10 Euro bekommen, so Dr. Dirk Wuppermann. Den Mitarbeitern wird ein immunologischer Stuhlblut-Test zur Verfügung gestellt, der wesentlich feiner reagiert als der von der Krankenkasse bezahlte chemische Stuhlblut-Test. Der Test wird eingeschickt, der Mitarbeiter erfährt das Ergebnis, sonst niemand.

Weitere Schritte

In der zweiten Phase soll der Fragebogen der breiten Öffentlichkeit zum Selbsttest angeboten werden. Dabei werden dann die Erfahrungen aus der ersten Phase berücksichtigt.
 

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