Charity Label

 

Angalan-Projekte 2016

 
Region:Philippinen, Asien
Thema:Armut lindern
Hilfe zur Selbsthilfe
Schulbesuch ermöglichen
Laufzeit:10/2000 - 
Initiator:Privatschule St.Maximin, Trier
Angalan-Projekte 2016
 

 

                              Projekte 2016 (Auswahl)

              Familien-Hilfsprojekt "Relocation - Umsiedlung"

Die sehr armen Familien Javinez mit 7 Kindern und Bigcas mit 2 Kindern leben in einem schrecklichen Elendsviertel in Tibungco, einem Stadtteil der Millionenstadt Davao.

Der Großteil des Viertels ist über dem Wasser "gebaut". Keine Toiletten, der Abfall schwimmt unter den "Häusern" und es wimmelt von Ratten, Kakerlaken und Moskitos. Kriminalität, Prostitution und  Drogenhandel sind alltäglich.


Das Ziel dieses Familienhilfsprojektes ist es, den beiden Familien ein neues Zuhause zu beschaffen, wo die Kinder der Familien in einer sicheren und kindgerechten Umgebung  aufwachsen können.



Eine neue Siedlung ensteht im "Secret Valley"

Außerhalb von Tibungco befindet sich das Urwaldgebiet "Secret Valley", in dem eine neue Siedlung entsteht. Hier konnten wir vom Projekt aus sehr preiswert ein Grundstück für die Familien erwerben und wir wollen hier den Familien ein gemeinsames Haus bauen. Vielleicht später auch einen eigenen SariSari-Verkaufsladen als zusätzliche Einkommensquelle. Denn Stück für Stück siedeln sich dort Familien an und der Bedarf an kleinen Einkaufsläden ist jetzt schon groß.

Probleme durch die Hanglage

Doch kamen große Probleme auf unsere zwei Vorarbeiter zu. Das Grundstück liegt an einem steilen Hang und die Straßen sind nicht befestigt. Bau und Materialanlieferungen wurden schwierig.  Alle benötigten Materialien mussten unten von der Straße per Hand nach oben getragen werden. Es war eine Knochenarbeit bei aktuell 40° Celsius Hitze. Wegen der äußerst schwierigen Arbeitsbedingungen (harte körperlicher Einsatz und der Hitze) wurden den Arbeitskräften (alles Männer sehr armer Familien) ein Spitzentageslohn von 8,- Euro gezahlt. Für die Arbeiter wurden Räumlichkeiten angemietet. Die weiten und beschwerlichen Anfahrten würden Zeit kosten und die Fahrtkosten würden den Lohn schmälern. Eine Frau wurde als Köchin angestellt, die die Männer bei der brütenden Hitze auch immer mit Flüssigkeiten versorgte. Alle Arbeiten wurden per Hand, ohne elektrische Geräte, durchgeführt. Die großen Mengen an Wasser wurden eimerweise gekauft und hoch zur Baustelle getragen.

Endlich war es so weit und die Familien konnten einziehen - alle sind überglücklich.
       
            

Herzlichen Dank an die Schülerinnengruppe und die Schülergruppe, die - auch zusammen mit anderen Schülern und Unterstützern - dieses Projekt  umgesetzt haben.

 

                       Familien-Hilfsprojekt "Mini - Market"

Familie Panday wohnt in einem Elendsviertel von Panacan/Davao unter schrecklichen Lebensbedingungen. Die zwei Töchter der Familie sind Rachelle, 11 Jahre - Grade 6, und  Christelle, 16 Jahre - Grade 1.

Herr Panday, 44 Jahre alt, ist als zuverlässiger Vorarbeiter seit dem Jahr 2011 für die Angalan-Großprojekte von uns eingestellt und hat hervorragende Arbeiten geleistet. Sowohl beim Bau des neuen Kindergartens  in Malagamot 2011-2014 als auch beim Schulgebäude Neubau "Molopolo" im Gebirgsland von Kiblawan 2014-2015. Auch beim geplanten  Kindergarten – Neubau "Secret Valley", noch in diesem Jahr,wird er die Baumaßnahme zusammen mit einem 2. Vorarbeiter leiten  und durchführen.

Die Familie Panday erhielt 20.000 Peso ( ca. 400,- Euro) Spendengelder. Hiermit konnte sie das Grundstück, auf dem sie ihr "Häuschen" gebaut hatten bezahlen, sie sind jetzt stolze Eigentümer und können nicht mehr "weggeworfen" werden. Das restliche Spendengeld diente dem Aufbau eines kleinen "Mini - Marktes", in dem Frau Panday täglich frisches Obst und Gemüse verkauft.

            

Herzlichen Dank den Unterstützern aus Trier und Luxemburg und der Schülerin mit ihren Freundinnen und Familien. Sie haben Familie Panday in  zweierlei Hinsicht geholfen: Eigentum und Aufbau einer Einkommensquelle

 


Neues Familien-Hilfsprojekt "Ice - Candy" ...

Die Witwe Susan Pelebino lebt mit zwei ihrer Kinder, einer Schwiegertochter und fünf Enkeln in einem Elendsviertel von Davao, das geprägt ist von Kriminalität, Prostitution und Drogenhandel. Das Einkommen durch ihren kleinen SariSari-Verkaufsladen reicht hinten und vorne nicht aus, um die Familie richtig zu ernähren. Oftmals gibt es nur „Lugaw“ ( Wasser-Reis-Suppe).

Die älteste Tochter der Witwe, Joahna, arbeitet in Dubai als Haushaltshilfe bei einer sehr reichen Familie.  Mit einem Teil des Geldes versucht sie ihren 3 Kindern, die bei der Oma Susan leben, die Schule zu ermöglichen. Ihr Mann hat sie vor Jahren in Richtung Manila verlassen. Einen weiteren Teil ihres Verdienstes muss sie versuchen zu sparen, damit sie ca. alle 3 Jahre nach Hause zu ihrer Familie fliegen kann. Ihr monatlicher Verdienst beträgt 10.000 Peso (ca. 200,-Euro). Hiervon muss sie sich Kleider und Hygieneartikel kaufen.

Jean, ihrer ältesten Tochter,  konnte Joahna den Abschluss der 6-jährigen Grundschule finanzieren. Das Mädchen ist sehr fleißig und wurde von der Schule ausgezeichnet.

Mit einem Familienhilfsprojekt unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ könnte der ganzen Familie eine sichere Einkommensmöglichkeit gegeben werden. So würde die Oma (66 Jahre) entlastet, die Tochter in Dubai hätte weniger Sorgen und der Schulbesuch von Jean und später der von ihren 2 Schwesterchen wäre gesichert.

Die Projekt-Idee: Herstellung und Verkauf von „Ice - Candy`s“

 Ice - Candy`s werden aus verschiedenem Obst, Wasser, Milch, Zucker und Geschmacksverstärker hergestellt. Was wird benötigt? Ein Gefrierschrank, Bau von Waschbecken, Kauf von Schüsseln, Töpfen, spezielle Messer und das Startkapital zum Obst- und Zutateneinkauf. Mit ca. 800,- bis 1000,- Euro wäre der Existenzaufbau durch die Herstellung und den Verkauf verschiedener Ice-Candy`s für die ganze Familie möglich.


... wurde Ende 2016 erfolgreich umgesetzt!

Herzlichen Dank an alle Sponsoren dieses Familien-Hilfsprojektes!

Erfolgreiche und nachhaltige Umsetzung des 58. Familien-Hilfsprojektes "Ice Candy":

Die ersten Ice Candy`s wurden  für den Verkauf hergestellt.

Ein Kühlschrank mit großem Eisfach wurde gekauft und auch der SariSari-Store wurde komplett ausgestattet. Witwe Susan Pelebino ist glücklich!

Der Verkauf von gekühlten Getränken bringt jetzt zusätzliche Einnahmen. 

 

            


Und die größte Freude für die ganze Großfamilie: Tochter Joahna, Mutter von 3 Kindern, ist noch vor Weihnachten aus Dubai zurückgekommen. Sie hat dort gekündigt und arbeitet jetzt in ihrem eigenen kleinen "Ice Candy Betrieb".

 

   

                              Schulpatenschaften

Die schon seit Jahren bestehenden Schulpatenschaften für Kinder aus Elendsvierteln und Urwaldgebieten werden erfolgreich weitergeführt. Vielen Kindern wird so langfristig der Schulbesuch ermöglicht. Ihnen werden von St. Maximin aus das jährliche Schulgeld, Projektgelder, Lernmaterialien, die Schuluniformen, Fahrt- und Essenskosten finanziert.

     

 


Aus der Vielzahl der Aktivitäten und Projekte sind hier nur einige aufgeführt, die vollständige Übersicht finden Sie hier.

 

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