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Blindheit heilen in Bangladesch

 
Region:Bangladesch, Asien
Thema:Aerztliche Hilfe
Gesundheitsvorsorge
Medizinische Versorgung
Laufzeit:01/1974 - 12/2020
Initiator:ANDHERI HILFE e.V.
Standort:Standort - Google Earth
Blindheit heilen in Bangladesch
 

Projektziel:

 

50 Euro für eine Augenoperation  

Blindenheilung in Bangladesch

50 Euro für eine lichtbringende Operation (Grauer Star) für Erwachsene. Eine Operation für Kinder kostet 170 Euro, da die künstlichen Linsen wesentlich teurer sind als bei Erwachsenen.

 

Für 450 Euro können ca. 300 Kinder im Schulsehtestprogramm untersucht und eventuell behandelt.

 

2.500 Euro kostet die Durchführung eines mobilen Eye-Camps.
Dort werden ca. 1000 Personen untersucht und ca. 50 operiert.  

 

Nach aktuellen Statistiken leben ca. 800.000 Blinde in Bangladesch, einem der ärmsten Länder der Erde. Jährlich treten viele Tausende von Neuerblindungen auf, von denen viele Kinder betroffen sind. Ursachen für Blindheit sind u.a. Unter- und Fehlernährung (Vitamin-A-Mangel!), fehlende Behandlungsmöglichkeiten, mangelnde Hygiene und Aufklärung. ANDHERI HILFE hat der Blindheit im Land den Kampf angesagt!

Die Ziele der ANDHERI HILFE sind:
  • Blindheit heilen. Neun Augenkrankenhäuser wurden - über das ganze Land verteilt - errichtet. Diese dienen als Basis für die Durchführung von Eye Camps (mobile Augenbehandlung) in dörflichen Gebieten
  • Neuerblindungen verhüten. Aufklärung der Kinder und ihrer Eltern über Ursachen und Verhütung von Blindheit; Sehtests in Schulen; sehbehinderte Kinder erhalten Brillen
  • Unheilbar Blinde rehabilitieren. Arbeits- und Einkommensprogramme machen Blinde wirtschaftlich unabhängig

Über 1,3 Millionen Blinde konnten bisher unter diesem Programm geheilt werden.

Blindheit ist kein unabänderliches Schicksal!
Blindheit ist in vielen Fällen durch eine Operation heilbar!


1. Zentren für augenmedizinische Grundversorgung (PEC)


Seit 1997 unterstützt ANDHERI HILFE zwei Zentren für augenmedizinische Grundversorgung (PEC) im Chittagong Distrikt, von denen aus grundlegende Dienstleistungen in den Bereichen Prävention und Heilung von Augenerkrankungen angeboten werden können. Nach Schätzungen können mit einem Zentrum eine Million Menschen erreicht werden.

Das aktuelle PEC-Konzept besteht aus vier Ebenen. Auf der ersten Ebene bzw. Dorfebene   erhalten die Dorfärzte eine Fortbildung in augenmedizinischer Grundversorgung und nach Abschluss der Fortbildung einfache Geräte, um Sehstörungen und Augenerkrankungen zu erkennen. Die komplizierten Fälle werden an das Zentrum überwiesen.

Die zweite Ebene ist das eigentliche Zentrum mit einem Sanitäter und Assistenten als ständiges Personal. Hier erhalten auch die Dorfärzte ihre Aus- und Fortbildung. Ein- bis zweimal monatlich kommt ein Arzt aus dem Augenkrankenhaus hierher und führt Operationen durch. In dringenden komplizierten Fällen wird der Patient vom Zentrum gleich an das Basiskrankenhaus verwiesen.Die dritte Ebene bildet das Augenkrankenhaus im Distrikt, von denen Andheri-Hilfe gegenwärtig sechs unterstützt.

Schließlich bildet das große Augenkrankenhaus, Trainings- und Forschungsinstitut in Chittagong (CEITC) die vierte Ebene. Hier stehen hochqualifiziertes Personal und ausgezeichnete Geräte zur Verfügung, um auch die kompliziertesten Fälle zu behandeln.

2. Die Eye Camps: Innovation, die begeistert


Jedes Jahr im Oktober starten die Eye Camps in den entlegenen ländlichen Gebieten. Besonders bedürftige augenkranke Menschen werden dort behandelt. Diese Menschen haben nie die Chance, ein Augenkrankenhaus in der Stadt aufzusuchen.  Medizinisch qualifiziertes Personal untersucht und operiert in den Eye Camps viele Tausende von Menschen. Patienten und die mitgereisten Familienmitglieder erhalten hier gleichzeitig auch Aufklärung und Beratung im Bereich der Ernährung und Hygiene um weiteren Augenkrankheiten in der Familie vorzubeugen.

Unsere Partner setzen mittlerweile in allen Eye Camps auf die IOL-Technik (wenn medizinisch möglich).  Bei der IOL-Methode werden intraokulare Linsen implantiert, die für ein besseres Sehen als der herkömmliche Starstich sorgen.
  

3. Früherkennung ist wichtig!

Die Prävention ist ein wichtiger Bereich, denn Verhüten ist besser als Heilen!

Sehtests in Grundschulen spielen eine wichtige Rolle bei der Früherkennung von Augenkrankheiten. Die Schüler, denen eine Brille empfohlen wird, können diese an Ort und Stelle erhalten. Ein Mitarbeiter wird für die Qualitätskontrolle und Überwachung des Programms eingestellt. Die Erfahrungen sollen systematisch erfasst werden und dienen der fortwährenden Verbesserung des Programms. Ganz wichtig: In regelmäßigen Abständen soll überprüft werden, ob es Probleme mit der Brille gibt oder andere Probleme rund um das Auge aufgetreten sind.

Um den Aspekt der Prävention weiter zu stärken, werden zwei Lehrer in den ausgewählten Schulen fortgebildet, damit sie Sehstörungen frühzeitig erkennen und Ratschläge für die Erhaltung der Gesundheit geben können.

Jedes Jahr im Oktober starten die Eye Camps in den entlegenen ländlichen Gebieten. Besonders bedürftige augenkranke Menschen werden dort behandelt. Diese Menschen haben nie die Chance, ein Augenkrankenhaus in der Stadt aufzusuchen.  Medizinisch qualifiziertes Personal untersucht und operiert in den Eye Camps viele Tausende von Menschen. Patienten und die mitgereisten Familienmitglieder erhalten hier gleichzeitig auch Aufklärung und Beratung im Bereich der Ernährung und Hygiene um weiteren Augenkrankheiten in der Familie vorzubeugen.


Unsere Partner setzen mittlerweile in allen Eye Camps auf die IOL-Technik (wenn medizinisch möglich).  Bei der IOL-Methode werden intraokulare Linsen implantiert, die für ein besseres Sehen als der herkömmliche Starstich sorgen.
 

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