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Einsatzfahrzeug für das PalliKJUR Team

 
Region:Ravensburg, Deutschland
Thema:Kranke Kinder
Patienten unterstützen
Laufzeit:09/2016 - 
Initiator:Stiftung Valentina
Einsatzfahrzeug für das PalliKJUR Team
 

Projektziel:

 

 

Stiftung Valentina unterstützt PalliKJUR - Anschaffung eines Einsatzfahrzeugs für das medizinische Personal

(zur Ablösung der 1.000 km/Monat Privat-Pkw-Fahrten des medizinischen Personals)

Ein Einsatzfahrzeug für das Team PalliKJUR in Ravensburg zur mobilen, intensiven medizinischen Versorgung von schwerst- und sterbenskranken Kindern im  Landkreis.

PalliKJUR
Ziel von PalliKJUR (Palliativteam für Kinder und Jugendliche Ulm/Ravensburg) ist es, Kindern mit unheilbaren, lebensverkürzenden Krankheiten  zu ermöglichen, so viel Zeit wie möglich zu Hause zu verbringen, bei bestmöglicher Lebensqualität.

Bei PalliKJUR geht es um Kinder, die so krank sind, dass sie an die Uniklinik Ulm verwiesen werden, da eine adäquate medizinische Behandlung nicht in der OSK RV (Oberschwabenklinik Ravensburg) geleistet werden kann. Das haben wir ja auch erfahren. Herr Sippach hat Valentina in die OSK eingewiesen, aber der Chefarzt kam persönlich an die Rezeption zu Renate und sagte, solche schweren Fälle nehmen sie nicht an, sie solle gleich weiterfahren nach Ulm zur Uniklinik.
                 

Schwerstkranken Kindern ermöglichen, zu Hause zu bleiben

PalliKJUR dreht das Ganze jetzt so weit um, dass schwerstkranke Kinder mit einer begrenzten Lebenserwartung, die eigentlich an der Uniklinik Ulm weiter versorgt werden müssen, um wenigstens eine bestimmte Lebensqualität zu erhalten, die gleiche medizinische Versorgung wie in Ulm bekommen sollen, aber zu Hause, damit sie ihre begrenzte Lebenszeit im Kreise ihrer Familie verbringen können. Letztlich ist dieses Projekt das exakte Gegenmodell zur aktiven Sterbehilfe, denn es kümmert sich um die Erhaltung der Lebensqualität von schwerstkranken Kindern als konkrete Alternative zur aktiven Sterbehilfe.

Deswegen braucht es ein Fahrzeug für Ravensburg. PalliKJUR arbeitet nämlich im gesamten Einzugsbereich von Landkreis Ravenburg – als Außenstelle von PalliKJUR  Ulm.

Was wird beantragt?

Ein Auto für das Team PalliKJUR in Ravensburg zur mobilen, intensiven medizinischen Versorgung von schwerst- und sterbenskranken Kindern im  Landkreis. Da der Einsatz bei Tag und Nacht, Regen, Nebel, Schnee etc. erfolgen muss, ist ein Audi A3 quattro automatic Diesel mit diversen Fahrassistenzfunktionen erforderlich. Diese Fahrzeuge werden dann die Privat-Pkw ablösen, mit denen zurzeit noch die Mobilität gewährleistet wird. Es sollte ein Full-Service-Leasing-Vertrag sein, der alle Inspektionen etc. einschließt, so dass nur noch die Spritkosten vom Team PalliKJUR getragen werden müssen.

Wie ist der Bedarf in einem Landkreis? Gibt es darüber Zahlen oder Schätzungen oder dgl.?

Bei geschätzten 15 Kindern in einem Landkreis, die einmal bis zweimal im Monat von Ulm aus betreut werden müssen, bei einer mittleren Fahrleistung von 100 km hin und zurück, sind das 15Ki*100km/mon/Ki*12mon=18.000km, also ca. 20.000 km.

Was konkret ist PalliKJUR? (eine Rechtsperson, ein Verein, ein Projekt?)
Juristisch gesehen ist PalliKJUR ein Arbeitsbereich der Uniklinik Ulm. Mit Außenstelle mit zwei Mitarbeiterinnen in Ravensburg.

Wie ist eine evtl. Zusammenarbeit bzw. Überschneidung/Abgrenzung mit den ambulanten Hospizvereinen im Kreis?
Mit den ambulanten Hospizvereinen gibt es eine enge Zusammenarbeit. Es handelt sich um zwei völlig verschiedene Angebote für die Patienten. Das eine ist eine ehrenamtliche Betreuung, die neben dem Patienten auch einen starken Fokus auf andere Familienmitglieder hat und auch Angebote für die Trauerarbeit nach dem Versterben eines Kindes leistet.

PalliKJUR dagegen leistet und organisiert eine professionelle medizinische Versorgung.  Bei vielen unserer Patienten vermitteln wir eine parallele Betreuung durch die ambulanten Hospizdienste und andersherum werden viele Patienten von den Hospizvereinen auf PalliKJUR aufmerksam gemacht.

Wer würde das Auto leasen?
Wie beschrieben, geht es um die Versorgung von Kindern in den Landkreisen. Am einfachsten für das Team PalliKJUR wäre es, wenn die Bürgerstiftung die Projektsumme treuhänderisch entgegennehmen würde, den Leasingvertrag schließt, von dem eingenommenen Betrag die Leasingrate bezahlt und dann das Auto dem Team PalliKJUR überlässt. Damit könnte das Team sich auf die medizinische Arbeit konzentrieren.

Alternativ müsste das Auto von PalliKJUR geleast werden. PalliKJUR unterhält ein Treuhandkonto bei der Deutschen PalliativStiftung. Dorthin könnte die Spende überwiesen werden und die Bezahlung der Leasingrate sichergestellt werden.

Welcher Betrag wird benötigt?
Bei 20.000 km Fahrleistung wird die Leasingrate bei etwa €500,- pro Monat, also €6.000,-/a liegen. Um die Mobilität langfristig zu gewähren, sollte ein 5-Jahresvertrag angepeilt werden. Damit wird ein Betrag von € 30.000,- pro Auto benötigt.

     

 

                

                Die Stiftung Valentina unterstützt PalliKJUR

            

http://www.oberschwabenklinik.de/ihre-medizinische-versorgung/kliniken/kinder-und-jugendmedizin/palliativversorgung-kinder.html

http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/kliniken/kinder-und-jugendmedizin/home/sektionen-arbeitsbereiche/palliativmedizin.html
 

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