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Angalan-Familienhilfsprojekte 2010-2011

 
Region:Davao, Mindanao, Philippinen
Thema:Armut lindern
Kinderarbeit bekämpfen
Schulbesuch ermöglichen
Laufzeit:08/2010 - 
Initiator:Privatschule St.Maximin, Trier
Standort:Standort - Google Earth
Angalan-Familienhilfsprojekte 2010-2011
 

Projektziel:

 

 

                                    Projekt "Kleinkredit"


Macoy ist "Motor-Trysikad" (Motorradtaxi)-Fahrer. Er besitzt kein eigenes Motorrad und muss sich ein solches gegen die hohe tägliche Leihgebühr von 100,- Peso mieten. Alles was er darüber hinaus verdient ist für Benzin und "zum Leben".

Die Kleinfamilie von Macoy lebt in einem Elendsviertel von Davao. Ein angemieteter Raum von 12 m² ist ihr "Zuhause". Im Sommer 2009 konnte mit Hilfe von St.Maximin das Kind der jungen Familie getauft werden. Die Eltern konnten die 20 Euro für die Taufgebühr, Taufkleidchen und Kerze nicht aufbringen.

Ein Kleinkredit für Macoy: Eine Arztgemeinschaftspraxis spendete für das Angalan-Projekt. Hierdurch wurde es möglich, Macoy einen Kleinkredit zum Kauf eines Motorradtaxis zu geben!

Gegenüberstellung von örtlicher Kreditaufnahme und dem Angalan-Kleinkredit:
30.000,- Peso ( ca. 500,- Euro ) wurden für den Kauf eines fast neuen Motorradtaxis benötigt.
"Five - Six" Methode der örtlichen "Bombay" - Geldverleiher
20 % pro Monat = 78.000,- Peso Zinsen pro Jahr !!! (ohne Tilgung ! )
Angalan - Kleinkredit
10 % pro Jahr = 3.000,- Peso Zinsen pro Jahr !!! (ohne Tilgung ! )

Macoy spart ab sofort die täglichen 100,- Peso Motorradmiete und verwendet dieses Geld für Tilgung und Zinsen des Kleinkredites. Er fährt an 6 Tagen in der Woche!
Nach 1 Jahr und 2 Monaten hat er den Kredit (incl. Zinsen) getilgt !

... und:  Macoy ist dann stolzer Besitzer eines eigenen Motorradtaxis mit dann wesentlich höherem monatlichen Einkommen !!!
Langfristige Wirkung:
Angalan hat nach dieser Zeit 33.073,50 Peso!
30.000,- Peso für einen erneuten Kleinkredit - und 3073,50 Peso Zinseinnahmen mit denen 1 Jahr Schule für ein Kind aus einem Elendsviertel bezahlt werden können!!!

                                  Projekt "Floating-House"


Großfamilie Dueñas lebt mit 12 Personen in einem trostlosen Elendsviertel in Davao, unmittelbar am / auf dem Meer. Das Haus der Familie ist schon 2-mal in der Mitte abgerissen und ins Meer gestürzt!

Das letzte Mal geschah dies bei einem Sturm und hohen Wellen mitten in der Nacht: Das halbe Haus und 8 Personen fielen ins Meer.
Das Haus wurde aus leichtem Amakan neu gebaut und notdürftig abgestützt. Zwölf Personen leben jetzt in ständiger Angst, dass bei erneutem Sturm mit Hochwasser und hohen Sturmwellen ihr Haus wieder abbricht und ins Wasser stürzt. Ein erneuter, wachsender Riss im Wohnbereich kündigt nichts Gutes an!

Ziel des Projekts “Floating House“ ist es, das Haus der Familie Dueñas zu stabilisieren und gegen Sturmwellen  abzusichern. Sollte dies technisch nicht möglich sein, wollen wir versuchen, die Großfamilie umzusiedeln.

Die Großfamilie lebt von Arbeiten in einer Hühnerfarm und dem Einkommen durch Fahren eines täglich angemieteten Fahrradtaxis. Durch die Finanzierung eines eigenen Fahrrad- oder Motorradtaxis könnte langfristig ein geregeltes Einkommen und ein Existenzaufbau ermöglicht werden. Damit verbunden und ganz wichtig: der Schulbesuch der Kinder!

Raplyn
, geb. 13.12.2001, ist ein "Findelkind"! Als Baby wurde sie einfach vor die Tür von Erlinda und Berto Dueñas gelegt! Familie Dueñas zog Raplyn wie ihre eigene Tochter auf. Im August 2010 hat eine Trierer Familie Raplyn als Schulpatenkind übernommen. Sie finanziert ab Mai 2011 ihre Schulkosten. Wenn von St. Maximin aus Hilfe für einen Existenzaufbau der Familie kommt, können dann auch ihre "Geschwister" weiter eine Schule besuchen! Die Kosten, um alle Kinder in die Schule zu schicken, sind zu hoch. Immer nur im Wechsel können Kinder der Familie jeweils ein Jahr Schule besuchen.

                     Projekt "Amakan" - gegen Kinderarbeit


Die Witwe Gulani (48 Jahre) lebt mit 4 Kindern und 7 Enkeln in Manat, einem Dorf in der Provinz Agusan del Sur. Die ganze Familie, auch die Kinder ab 5 Jahre, arbeiten wie Leibeigene für einen Großgrundbesitzer und produzieren Amakan.

Amakan sind aus dünnen Palmstengel-streifen geflochtene, 2m² große „Matten“, die auf den Philippinen zum Hausbau verwendet werden. Die Blätter von Ölpalmen werden abgeschnitten. Die Stengel werden per Hand mit „Blades in sehr dünne Streifen geschnitten. Dies ist die sehr gefährliche Arbeit der Erwachsenen.
Wegen der Geschicklichkeit ihrer kleinen Hände werden Kinder ab 5 Jahre zum Flechten der Amakan-Matten als Arbeiter eingesetzt. Das Flechten ist sehr gefährlich, da die Streifen extrem scharf sind. Es kommt immer wieder zu schweren Verletzungen! Das Soll sind 10 Matten von 2 m² Größe in der Zeit von morgens 5.00 Uhr bis nachmittags 17.00 Uhr. Ist das Soll nicht erreicht, muss bis in die Nacht weiter gearbeitet werden!
Mit dem Projekt „Amakan“ sollen der Großfamilie ein oder zwei eigene „Blades“ (Schneidegeräte) für den Handbetrieb, besser noch mit elektrischem Antrieb finanziert werden. Hinzu käme ein kleines Startkapital für den Ankauf von Palmzweigen. Die Großfamilie könnte sich selbstständig machen und erwachsene Nachbarn zum Flechten einstellen. Die Kinder wären weg von der schrecklichen Arbeit und könnten, wenn das eigene „Geschäft“ läuft, eine Schule besuchen.

Projektablauf: Es können 5,- Euro oder/und 10,- Euro Zertifikate erworben werden.
Jeder Spender erhält sein Zertifikat, eine Kopie wird an ein langes Seil im Schulgebäude gehängt. Versehen mit Name/Klasse und auf der Rückseite mit dem jeweiligen aktuellen Spendenstand. Ab 25,- Euro können Spendenquittungen ausgestellt werden!
 

Ansprechpartner:

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